Die Kombinatorik der Fragmente - Historizität und Kontextualisierung - Zwischen Event und Bewahren: die Krise der musealen Kategorien - Dokumentation: Formen medial vermittelter Wahrnehmung - Archive und Datenbanken als "transitorische Medienorte" - Das Image der Bilder: die Dokumentation der Dokumentation
Fotografien bilden neben den schriftlichen Überlieferungen einen erheblichen und unverzichtbaren Bestand in Museen, Sammlungen und Archiven. Ein methodisch angemessener, kritischer Umgang mit ihnen gestaltet sich aber schwer. Auch die inhaltliche, formale und technische Bestimmung der Gattung "Sammlungsfotografie" fand bisher wenig Beachtung. Die Tagung in Dresden greift also ein Thema auf, das vielen in der Museums- und Archivpraxis tätigen Fachleuten ein wichtiges Anliegen und daher willkommen ist. Doch wie schon der Titel der Veranstaltung "Verwandlungen durch Licht" andeutet, ging es den Organisatoren um mehr als eine möglichst pragmatische Umschreibung der Sammlungsfotografie. Es galt auch jene "Verwandlungen" aufzuspüren, welche die Fotografie als Medium der Beobachtung von Artefakten oder Naturphänomenen in unserem Wissen und unserer Erfahrungsweisen in Gang setzt. Und nicht zuletzt sollten auch jene Transformationsvorgänge durchleuchtet werden, die den fotografischen Dokumentationen selbst im Prozeß des Sammelns, Dokumentierens und Archivierens als "Deutung der Beobachtung" widerfahren.
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